Die Gemeinde mit der kleinsten Fläche im sächsischen Erzgebirgskreis ist Gornsdorf.
Gründung des Ortes war Überlieferungen zufolge ungefähr im Jahr 1200 durch den Mönch Jordan vom Kloster Walkenried. Harzer waren damals die ersten Siedler des Ortes. Die erste Erwähnung in Urkunden war allerdings erst im Jahr 1346. Beginn des Bergbaus war ca. 1500. Im Dreißigjährigen Krieg fiel Gornsdorf der Zerstörung zum Opfer. Die ersten Leineweber kamen etwa 1670 in das Dorf, kurz danach die Bortenweber. 1745 erfolgte im Kirchenbuch die Erwähnung der ersten Strumpfwirker. Sehenswürdigkeiten in Gornsdorf sind unter anderem die Pechhütte, das Naturbad, die evangelisch lutherische Kirche, der Goethehain, das Volkshaus sowie das Strumpfmuseum. Alte Ortsansichten von Gornsdorf finden Sammler auf Ansichtskarten.

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