Seit 1999 gehören Kemtau und Eibenberg zu Burkhardtsdorf im Erzgebirgskreis. Kemtau und Eibenberg bildeten seit 1935 eine Gemeinde. Der Ortsteil Kemtau ist der ältere Teil des Ortes, die erste Nennung findet sich einem Dokument von 1455. Da zählte er erst zur Herrschaft Wolkenstein, später dann zu den Scharfensteins. Eibenbergs erste Nennung erfolgte im Jahre 1539. Im Gegensatz zu Kemtau, wo ab 1800 Strumpfherstellung maschinell betrieben wurde, blieb der Haupterwerbszweig bis zur Wende der Ackerbau. Dafür war in Eibenberg das Schulwesen älter, die Schule gab es schon ab 1831, in Kemtau fand 1885 die Einweihung der Schule statt. Im Jahr 1901 wurde die evangelische Kirche in Eibenberg geweiht. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Gebiet um Kemtau-Eibenberg zum Naherholungsgebiet für die Chemnitzer. An der Zwönitz existiert inzwischen ein Landschaftsschutzgebiet. Für Sammler finden sich zahlreiche Abbildungen beider Ortsteile auf alten Ansichtskarten.
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