Triptis befindet sich in Thüringen im Saale-Orla-Kreis. Über die Entstehung des Ortes gibt es unterschiedliche Angaben. Wahrscheinlich ist die Entwicklung aus den Burgen Ronnenstein, Mörla und Triptis. Von diesen drei Gebäuden sind lediglich Reste der Triptisser Burg, der Bergfried, erhalten. Er gilt als Wahrzeichen der Kleinstadt und ist deshalb ein häufiges Motiv auf alten Ansichtskarten zum Sammeln. Die erste urkundliche Erwähnung von Triptis lässt sich auf das Jahr 1328 datieren. Das Marktrecht erlangte sie 1367. Die wirtschaftlichen Bedingungen verbesserten sich ab 1871 deutlich durch den Bahnlinienbau von Gera nach Saalfeld. Außerdem erhielt Triptis ab 1894 einen Anschluss an die Oberlandbahn. Der Eisenbahnbau führte zum Beispiel zur Errichtung der Porzellanfabrik im Jahr 1891. Heute besitzt die Fabrik unter anderem die Markenrechte Winterling und Eschenbach.
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