Unter dieser Rubrik finden Sie alle Postkarten zu Eilenburg und seinen Ortsteilen Behlitz, Hainichen, Kospa, Pressen, Wedelwitz und Zschettgau.
Die Stadt Eilenburg fiel 1945 dem amerikanischen Artilleriefeuer zum Opfer, nachdem der Ort mit einem sinnlosen Verteidigungsbefehl zur Festung erklärt wurde.
Daher sind viele der Gebäude der heutigen Stadt in den Nachkriegsjahren restauriert oder teils komplett wiederaufgebaut worden, wie z.B. das Rathaus im Renaissancestil, der Gasthof zum roten Hirsch, eine der ältesten Bauten der Stadt, diverse Sakralbauten mit Ursprung teils im 12 Jahrhundert und der Wasserturm in Eilenburg-Ost von 1916.
In Eilenburg entstand die erste Lebensmittelgenossenschaft und die ersten Kreditgenossenschaft Deutschlands (um 1850).
Am 30. Juni 1872 wurde die Bahnstrecke Halle–Eilenburg–Falkenberg eröffnet.
Die Stadt erlebte in den Jahren 1806 bis 1986 eine enorme Schwankung der Einwohnerzahl (von 2.000 (1806), auf 30.000 (kurz vor 1945), bis 22.000 (1986)), dank der wachsenden Industrialisierung nach der 1815 beschlossenen Eingliederung Eilenburgs zu Preußen.
Martin Luther wirkte nachweislich in der Stadt und predigte hier.


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