Das Fürstentum Luxemburg wurde im 19. Jahrhundert vom Hause Nassau-Oranien regiert. 1890 endete die Personalunion zwischen den Niederlanden und Luxemburg, da der niederländische König Wilhelm III. ohne männliche Nachkommen blieb.
Der folgende Großherzog Adolph I. stammte aus dem Haus Nassau-Weilburg aus der ersten Ehe von Wilhelm I. Herzog von Nassau-Weilburg (1792-1839) und Prinzessin Luise von Sachsen-Hildburghausen (1794-1825), Tochter von Friedrich Herzog von Sachsen-Altenburg und Charlotte Georgine Herzogin von Mecklenburg-Strelitz. Für seine verstorbene Frau Elisabeth Michailowna, Großfürstin von Russland, errichtete er auf dem Neroberg in Wiesbaden eine prunkvolle Grabkapelle.
1851 heiratete Adolph Prinzessin Adelheid Marie von Anhalt-Dessau und brachte u.a. Prinzessin Hilda von Nassau, letzte badische Großherzogin zur Welt. Ihr Antlitz ziert viele Postkarten aus jener Zeit.
Ihr Sohn Prinz Wilhelm IV. war von 1905 bis 1912 Großherzog von Luxemburg und heiratete 1893 Maria Anna do Carmo von Portugal .Seine Tochter Prinzessin Marie Adelheid folgte ihm 1912 auf dem Thron nach und dankte 1919 zugunsten ihrer Schwester Prinzessin Charlotte als Großherzogin von Luxemburg ab. Am 6. November 1919 heiratete Charlotte ihren Cousin Prinz Felix von Bourbon-Parma, den Bruder von Zita, der letzten Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Aus dieser Epoche sind noch zahlreiche Ansichtskarten erhalten, die den Sammlern Freude bereuten.

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