Thurn und Taxis ist ein in den Hochadel aufgestiegenes Adelsgeschlecht, das seit 1748 in Regensburg ansässig ist und im 16. bis 18. Jahrhundert seinen Aufstieg und Reichtum als Postunternehmen erlangte.
Auf preußischer Seite machte sich vor allem Otto von Bismarck als Kritiker und Gegner der Fürsten Thurn und Taxis einen Namen.
Nach dem Sieg im Preußisch-Österreichischen Krieg zwang Preußen die Thurn-und-Taxis-Post am 28. Januar 1867 zu einem Abtretungsvertrag, in dem sie die Posteinrichtungen dem preußischen Staat gegen eine Abfindung überließen.
Elisabeth von Thurn und Taxis (1860–1881)war eine Tochter des Erbprinzen Maximilian Anton von Thurn und Taxis und dessen Ehefrau Herzogin Helene in Bayern, der Schwester der Kaiserin Elisabeth von Österreich und die Frau des portugiesischen Kronprätendenten Miguel II. von Braganza.
Durch die Weimarer Reichsverfassung und das bayerische Adelsgesetz verlor die Familie nach dem Ersten Weltkrieg ihre Adelsrechte und das Recht des Erstgeborenen, “Fürst” als Adelstitel zu führen. Seither tragen alle Familienmitglieder den Nachnamen Prinz bzw. Prinzessin von Thurn und Taxis, auch auf den später gedruckten Postkarten.
Albert von Thurn und Taxis war von 1888 bis 1918 der achte und letzte Fürst der Dynastie und ist ein beliebtes Motiv bei Sammlern alter Ansichtskarten.
Das Haus wird im Augenblick von Albert II. von Thurn und Taxis geleitet und auf Bildern repräsentiert.

+49 (0)30 / 440 131 90






