Das deutsche Adelsgeschlecht Hohenzollern-Sigmaringen ist die schwäbische, katholisch gebliebene Linie der Hohenzollern.
Karl Anton zu Hohenzollern war vom 27. August 1848 bis zum 7. Dezember 1849 letzter Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen vor dessen Eingliederung in Preußen.
1834 heiratete er in Karlsruhe Josephine (1813–1900), Tochter des Großherzogs Carl von Baden. Aus der Ehe gingen u.a. folgende Kinder hervor: Leopold (1835–1905), Fürst von Hohenzollern und seit 1861
verheiratet mit Prinzessin Antonia von Portugal (1845–1913), Stephanie (1837–1859) verheiratet mit König Peter V. von Portugal (1837–1861) und Carol I. (1839–1914), der 1866 zum König von Rumänien gewählt wurde.
Postkarten mit Leopold zu Hohenzollern, eng verwandt mit den Bonapartes, sind bei Sammlern sehr begehrt. Er heiratete am 12. September 1861 in Lissabon Antonia von Sachsen-Coburg und Gotha (1845–1913), Tochter des portugiesischen Königspaares, und baute den Einfluß der Hohenzollern Monarchie in Europa durch ihre Kinder weiter aus. Viele Ansichtskarten zeigen Wilhelm, Fürst zu Hohenzollern, mit seinen Ehefrauen aus den Haus Boubon-Sizilien und dem Haus Bayern, und Ferdinand I., König von Rumänien und verheiratet mit Marie von Großbritannien.
Besonders verdient machte sich Fürst Leopold beim Wiederaufbau des Stammsitzes Schloß Sigmaringen nach einem Brand im Jahre 1893.
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