Das Haus hat seine Anfänge beim Geschlecht der Grafen Schwarzburg im 11 Jhd. und nach vielen Teilungen bildeten sich im Jahre 1584 die zwei Hauptlinien Rudolstadt und Arnstadt (später in Sondershausen umbenannt) heraus.
Das zerstückelte thüringische Hoheitsgebiet wurde 1599 zunächst als Grafschaft Schwarzburg-Arnstadt gebildet, war seit 1697 ein Fürstentum und von 1716 bis 1918 trug es die Bezeichnung Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.
Der häufig auf Bildern zu sehende Stammsitz der Dynastie war das Schloss Sondershausen.
Die letzten Herrscher des Adelsgeschlechts waren Fürst Günther Friedrich Karl II. von Schwarzburg-Sondershausen (regierte 1835-1880) und sein Sohn Karl Günther, deren Porträts seltener auf alten Ansichtskarten zu finden sind.
Im Jahr 1909 starb Fürst Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen kinderlos und die Sondershäuser Linie erlosch im Mannesstamm. Gemäß dem Hausvertrag von 1713 übernahm Günther Victor von Schwarzburg-Rudolstadt die Herrschaft.
Als eines der am längsten regierenden deutschen Adelsfamilien sind Postkarten dieses Hochadels Geschlechts bei Sammlern sehr beliebt.
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