Dem seit 1572 bestehenden Herzogtum Sachsen-Weimar fiel 1741 das Herzogtum Sachsen-Eisenach zu. Erster Herzog des vereinten Landes Sachsen-Weimar-Eisenach war Ernst August.
Von 1828-1853 war Großherzog Karl Friedrich ranghöchster Adliger und sicherte durch seine eheliche Verbindung mit der russischen Zarentochter Großfürstin Maria Pawlowna Romanowa seinem Land Schutz durch Zar Alexander I..
Die auf vielen Abbildungen zu findende Maria Pawlowna und ihr Sohn Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach trugen zur kulturellen Blüte vor allem in Weimar bei und bereiteten u.a. der Schule Bauhaus den Weg.
Jener war mit seiner Cousine Sophie von Oranien-Nassau 1842 in Den Haag verheiratet worden. Ansprüche des Hauses auf den niederländischen Thron erloschen jedoch mit einer Verfassungsänderung im Jahre 1922.
Sein Enkel Wilhelm Ernst war von 1901 bis 1903 Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach und bis 1918 Großherzog von Sachsen und in zweiter Ehe verheiratet mit Prinzessin Feodora von Sachsen-Meiningen.
Am 9. November 1918 verzichtete er im Zuge der Novemberrevolution auf den Thron. Damit endete die Monarchie im Großherzogtum Sachsen, jedoch zeugen noch unzählige alte Ansichtskarten von ihrer Geschichte.

+49 (0)30 / 440 131 90









































