Das Haus Sachsen-Coburg und Gotha ist ein deutsches Adelsgeschlecht, dass von der Familie von 1826 bis zum Ende der Monarchie 1918 regiert wurde.
Durch Wahl und eine geschickte Heiratspolitik gelangten Mitglieder der Fürstenfamilie auf eine Reihe europäischer Throne, darunter Portugal und Bulgarien und bieten damit eine breite Vielfalt an Ansichtskarten. Heute sind regierende Mitglieder noch im Königshaus von Belgien und im Vereinigten Königreich, dort unter dem Namen Haus Windsor vertreten.
1825 zerfiel das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und unter Ernst I. wurde aus Sachsen-Coburg-Saalfeld das Haus Sachsen-Coburg-Gotha.
Auf Ernst I. folgte 1844 dessen Sohn Ernst II. (1818–1893). Dieser hatte zwar mehrere uneheliche Kinder, jedoch blieb seine Ehe mit Prinzessin Alexandrine von Baden (1820–1904) kinderlos.
Daraufhin fiel das Haus an die englische Nebenlinie und wurde unter Alfred Herzog von Edinburgh, der zweite Sohn der Britischen Königin Victoria und auch Bruder der Deutschen Kaiserin Viktoria und des britischen Königs Eduard VII., weiter geführt.
Sein Neffe Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha übernham mit seiner Volljährigkeit 1905 das Füstenhaus bis zur seiner Abschaffung 1919. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche alte Postkarten mit Abbildungen seiner Familie.
Seine Tochter Prinzessin Sibylla aus der Ehe mit Prinzessin Viktoria Adelheid von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glückstadt heiratete 1932 Prinz Gustav Adolf von Schweden und ist ein beliebtes Sammler Motiv. Ihr gemeinsamer Sohn ist der heutige König von Schweden.

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