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Ansichtskarten Adel - Anhalt

Aus dem ostsächsischen Fürstengeschlecht der Askanier entstand 1212 erstmals das Fürstentum Anhalt, das aber bald der Erbteilung anheim fiel. Der Sitz befand sich in Aschersleben, lateinisch Ascharia, und gab der Linie den Namen. Die Askanier führten, im Vergleich zu anderen Monarchien, erst 1727 die Primogenitur ein, was zu einem politisch zersplitterten Herrschaftsgebiet und geringem Einfluss führte. Mit dem Aussterben der männlichen Linie Anhalt-Zerbst, Anhalt-Köthen und Anhalt-Bernburg konnte 1863 die Linie Anhalt-Dessau sämtliche anhaltische Länder zum Herzogtum Anhalt vereinigen. Bekannte und auf vielen Abbildungen dargestellte Mitglieder der Linie Anhalt waren Prinzessin Sophie Frederike von Anhalt-Zerbst, die spätere Zarin Katharina II. und Gemahlin des Zaren Peter III., und Fürst Ludwig Anhalt von Köthen. Ein beliebtes Motiv auf Ansichtskarten war der letzte regierende Herzog Joachim Ernst von Anhalt.

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