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Ansichtskarten 1532- Letschin und Umgebung

Im Bundesland Brandenburg im Märkisch-Oderländer Landkreis liegt die aus zehn Ortsteilen bestehende amtsfreie Gemeinde Letschin. Der zum ersten Mal 1336 in Urkunden erwähnte ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägte Ort hatte mit Überschwemmungen, Kriegen und Frondiensten zu kämpfen. Durch die Ansiedlung von Handwerkern und Händlern erreichte die Gemeinde überörtliche Bedeutung, dazu trug auch die Einführung des Zuckerrüben-Anbaus und die Errichtung einer Zuckerfabrik durch Johann Gottlieb Koppes in großem Maße bei. Die Marktgerechtigkeit erhielt Letschin im Jahr 1863 und dadurch auch den Charakter einer Kleinstadt mit Schulen, Festsälen, Hotels, Gaststätten, Geschäften und einer Druckerei. Während des Zweiten Weltkrieges 1945 im April erlitt Letschin starke Zerstörungen. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde sind unter anderem die Fachwerkkirche im Ortsteil Sietzing, das Denkmal zu Ehren von Friedrich dem Großen, das Eisenbahnmuseum, die Letschiner Heimatstuben sowie die Alte Schmiede im Teil Groß Neuendorf.
Sammler haben die Möglichkeit, Ortsansichten von Letschin auf alten Postkarten zu erwerben.

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