Geltow, ein Ortsteil von Schwielowsee, ist im Landkreis Potsdam-Mittelmark angesiedelt. In einer am 3. Juli 993 ausgestellten Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. fand Geltow unter der Bezeichnung „Geliti“ erstmals schriftliche Erwähnung. In der Regierungszeit von Friedrich dem Großen entstand in der Zeit von 1776 bis 1778 neben dem bereits bestehenden Geltow eine Kolonistensiedlung für 16 Kriegsinvaliden aus Preußen. Zu diesem Zeitpunkt war für die Neubürger und die restliche Bevölkerung der Gemüse- und Obstanbau die Existenzgrundlage. Sehenswert in Geltow sind unter anderem die Baumgartenbrücke, der Schill-Gedenkstein der Carlsturm, das Museum für Kunsthandweberei, die neugotische Backsteinkirche sowie die Villa Maurus – das ehemalige Fährhaus. Ansichten von Geltow finden Sammler auf alten Postkarten


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