Im Landkreis Mittelsachsen liegt Niederschöna, ein Ortsteil von Halsbrücke. Erstmalige Erwähnung als landesherrliches Dorf war in den Jahren 1228 bis 1230. Seit der Gründung des Dorfes lebte die Bevölkerung überwiegend von der Landwirtschaft. Eine weitere Einnahmequelle in früherer Zeit war der Bergbau. Das bedeutendste Bergbauunternehmen von Niederschöna war die Grube König-August-Erbstolln, entstanden im Jahr 1704. Der Sandsteinabbau in mehreren Steinbrüchen war für die Bevölkerung wirtschaftlich von großer Bedeutung. Aus diesem Material ist auch die Freiberger Postmeilensäule gefertigt. Sehenswürdigkeiten von Niederschöna sind unter anderem der frühere Sandsteinbruch am Forsthaus, das Sühnekreuz am alten Friedhof, das Pfarrhaus, das Fliegerdenkmal sowie der Vierseitenhof. Sammler finden Teilansichten vom alten Niederschöna auf Postkarten.

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